11. Etappe: Minden - Lübbecke, 23 km

Tagesbericht zum 11. September 2019 von Birgit, Concetta + Nevin sowie Fotos von Brigitte + Joshua

Bei unserem tollen Frühstück mit frischen Brötchen und Kaffee, den eine Frau aus der gastgebenden Kirchengemeinde in Minden für uns kochte, stießen Mechthild aus Hamburg und Usa aus Tecklenburg zu uns, sowie David aus Cuxhaven und Paul von der Arche Tecklenburg. Beim Morgenimpuls las Jan-Thilo einen Auszug aus der Predigt vor, welche die Egestorfer Gemeindepfarrerin Elisabeth Michalek-Vogel - inspiriert von ihrer Begegnung mit der Arche-Wandergruppe vergangene Woche in Egestorf - letzten Sonntag in ihrer Kirche gehalten hat.

Danach brachen wir auf. Glücklicherweise waren heute alle „alten“ Wanderer/-innen nicht so schnell, so dass wir gut mithalten konnten. Eine erste große Herausforderung war der „Abstieg“ zum Mittellandkanal (es ging eine steile Böschung hinab), der sich auch noch als umsonst herausstellte, weil der Weg nach kurzer Zeit in einer Sackgasse endete. Gut, dass sich Nevin gar nicht erst dazu überreden ließ…

Danach kamen wir ordentlich voran. Es ging eine ganze Zeit lang am Kanal entlang, mit kleiner Pause am Campingplatz (Toilette!) und Blick auf große Schiffe. Dann durch Wiesen und Felder, immer entlang dem Wiehen-„Gebirge“, mit schönen Gesprächen, Sonne und Wind. Schlittenhund Nesquick leistete wieder ganze Arbeit und zog auch müde Wanderer/-innen.

Bei der wohlverdienten Mittagspause begutachteten und testeten wir mit viel Genuss Reiners Einkäufe. Dank eines in den Begleitfahrzeugen mitgeführten Rollstuhles legte ab da dann auch Nevin nochmal ein paar gemütliche Kilometer zurück.

Ein Teil der Gruppe stieg am späten Nachmittag schließlich in die Bullis um, die ganz Tapferen hielten fast bis Lübbecke durch. Punkt 18 Uhr wurden wir dort in der St. Andreas-Kirche direkt am Markt zum Taizé-Gebet erwartet. Die wohltuende Stille während der Andacht führte dazu, dass dem einen oder anderen aus der Wandergruppe nach dem anstrengenden Tag die Augen zufielen… Auch das Aufstehen war eine Herausforderung!

Wir wurden von Pfarrer Eckhard Struckmeier sehr herzlich begrüßt. Im Anschluss an die Andacht zeigte er uns den Weg zu unserem Nachtquartier in der benachbarten CVJM-Begegnungsstätte. Von der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Lübbecke wurden wir dann auch zum Abendessen im KIZ eingeladen, einem Kontakt- und Informationszentrum für Menschen mit und ohne Behinderungen, das die Diakonische Stiftung Wittekindhof mitten in Lübbecke betreibt. Wir bekamen eine köstliche, heiße Kartoffelsuppe (auf Wunsch mit Fleischbeilage). Die MitarbeiterInnen dort waren sehr gastfreundlich und hilfsbereit.

Anschließend nahmen wir das CVJM-Jugendzentrum samt seiner gemütlichen Sofas in Beschlag und ließen den Abend mit Erzählungen, Bier und Leckereien ausklingen.

Vielen Dank an unsere Sponsoren/-innen!